Freizeitreiten und Sportreiten: Vorsicht Unfallgefahr!

Reiten gehört zu einer der gefährlichsten Sportarten. Im Stall, beim Reiten draußen oder auf der Weide sowie bei Turnieren ist auf die eigene Sicherheit zu achten. Dies gilt gleichermaßen für Freizeit- und für Sportreiter. Da Turnierpferde für die Besitzer kostbar und wertvoll sind, sind sie normalerweise besser abgesichert als die gewöhnlichen Freizeitpferde. Doch in beiden Fällen gilt: Sowohl auf dem Rücken als auch in der einfachen Gegenwart des Pferdes ist der Reiter idealerweise immer auf der Hut, handelt vorausschauend und konzentriert. Er hält das Pferd sicher fest und meidet, so weit es geht, Gefahrenquellen.

Ein Pferd ist ein Fluchttier und wird es bleiben. Dies bedeutet, dass es bei Gefahren instinktiv flüchtet. So kann ein kleiner Windstoß genügen, dass das Pferd plötzlich ausrastet, sich aufbäumt und den Reiter vom Pferd wirft. Dies birgt eine enorme Verletzungsgefahr, oft mit daraus resultierenden Aufenthalten im Krankenhaus und weiteren Folgen. Themen wie Reiten und Sicherheit haben deshalb höchste Priorität. Schutzbekleidung beim Reiten sollte selbstverständlich sein. Doch selbst beim Einhalten jeder Sicherheitsvorkehrung ist nicht hundertprozentig auszuschließen, dass die Tiere einen Sturz oder einen Tritt verursachen.

Die meisten Unfälle passieren nicht auf dem Rücken des Pferdes sondern im Stall. Der Reiter ist unkonzentriert, rutscht aus und bricht sich das Bein. Ist das Pferd nicht richtig festgebunden oder ist sein Stall unsachgemäß errichtet, birgt dies weitere Gefahrenquellen. Gerät das Pferd aus irgendeinem Grund in Panik, reißt sich los, kann es schnell gefährlich werden. Mit seiner Kraft und Wucht stellt das Pferd eine große Gefahr für sich und die Menschen in seiner Umgebung dar.

Auch das Pferd kann sich verletzen in nicht sachgemäß errichteten Ställen oder Boxen. Auf der Weide verletzen sich die Pferde oftmals gegenseitig. Möglich ist außerdem, dass sich das Pferd am unsachgemäß befestigten Zäunen verletzt. Ein besonderes Risiko besteht für Mensch und Tier, wenn Pferde aus Koppeln ausbrechen. Das ist besonders riskant, wenn sie sich in einer Gruppe befinden. Gemeinsam sind sie noch wilder und unberechenbarer als alleine.